Vorteile der Außenwanddämmung mit WDVS Vorteile der Außenwanddämmung mit WDVS
Das Wärmedämmverbundsystem (WDVS) wird seit 40 Jahren ausgeführt und ist der Marktführer bei der Wanddämmung in Hessen. Hessische Wohnungsbaugesellschaften haben schon Millionen Quadratmeter Außenwände damit gedämmt. 7 Malerbetriebe beraten Sie auf dem Energiespartag Südhessen über die Außenwanddämmung. Als verputztes Dämmsystem wird es außen auf die Wand aufgebracht. Nach der Verklebung der Dämmplatten auf den alten, noch tragfähigen Untergrund wird in einen Unterputz ein Glas-Seiden-Gewebe eingebettet, das Wärmespannungen ausgleicht. Diese Schichtenfolge wird verdübelt und erhält schließlich ihre Endbeschichtung. Diese kann als mineralischer Putz ausgeführt werden, auch Platten- und Riemchenverkleidungen sind möglich. Der Fassadengestaltung in Farbe und Ornament sind beim WDVS kaum Grenzen gesetzt. Die Hersteller bieten eine Farbberatung. Alle Bestandteile des WDVS müssen vom gleichen Hersteller stammen. Tragfähiger Altputz muss nicht abgeschlagen werden, das spart Kosten. Dämmstoffe gibt es in großer Zahl: Polystyrol-, Glaswolle-, Steinwolleplatten. Schaumglas-, Kork-, Holzweichfaserplatten usw. sind verfügbar. Wir empfehlen Ihnen z.B. die bewährte Dalmatinerplatte. Ihr Dämmwert liegt um 12–20 Prozent besser als die meisten anderen Dämmstoffe für das WDVS. Als Dämmschichtdicke empfiehlt die „Hessische Energiespar-Aktion“ mindestens 12 cm. Das reduziert die Energieverluste über die Außenwände um 75 Prozent.
Eine kluge Entscheidung angesichts weltweit steigender Energiepreise. Ab vierzehn cm Dicke wird das WDVS auch vom CO2-Gebäudesanierungsprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau, www.kfw.de, gefördert. Dämmschichtdicken bis 30 cm sind schon ohne technische Problem ausgeführt worden. Wichtig ist, auch den Kellersockel mitzudämmen. Die Heizenergieeinsparung beträgt beim Einfamilienhaus 15 bis 25 Prozent; die Gesamtkosten für das System liegen um 100 Euro pro m2. Das zeigt, wie wichtig es ist, die Dämmung der Wand mit einer ohnehin anstehenden Putzerneuerung zu verbinden. Über die gesamte Lebensdauer machen sich die Mehrkosten für die Dämmung durch die Heizkostenentlastung zwei bis dreimal bezahlt. Die Außenwanddämmung bringt die alte Wand in den warmen Bereich. Die Wandoberfläche bleibt um 19 °C warm, auch in Frostperioden. Dadurch wird es im Winter behaglicher im Haus. Im Sommer dagegen bleibt die Sommerhitze draußen. Wohnungsbaugesellschaften dämmen Wände auch deshalb, weil die Schimmelgefahr zurückgeht. Die gedämmte Wand „atmet“ auch besser, denn der nun wärmere Innenputz kann mehr Wasserdampf aus der Raumluft aufnehmen als eine ungedämmte, kühlere Wand.